Vortragsreihe zum Jüdischen Leben in Lüdinghausen

III. Von den Wiedergutmachungsbestrebungen nach 1945 bis heute: Zwischen Antisemitismus und Erinnerungskultur

In Kooperation mit dem Heimatverein Lüdinghausen

1945 lebte nur noch ein einziger jüdischer Mensch in Lüdinghausen. Der jüdische Friedhof war geschändet, die Synagoge kaputt und als Lagerraum vermietet und viele ehemals jüdische Häuser mit unsicherem Rechtsstatus. Der Beitrag beleuchtet die Facetten von versuchter Wiedergutmachung in der Nachkriegszeit, die sich zum Teil viele Jahre und Jahrzehnte hinzogen. Schließlich geht der Blick nach vorne und erzählt von den Versuchen der Bürgergesellschaft, Stolpersteine in Lüdinghausen zu platzieren. Am Schluss soll der Bogen bis in die Neuzeit und zu der Frage nach antisemitischen Strömungen gezogen werden.
Michael Kertelge ist Theologe und Historiker und als Pastoralreferent der katholischen Kirchengemeinde St. Felizitas Lüdinghausen und Seppenrade tätig. Er ist Vorstandsmitglied im Heimatverein Lüdinghausen.




1 Abend, 23.09.2021
1 Termin(e)
Michael Kertelge
10107-L
Burg Lüdinghausen, Amthaus 14, 59348 Lüdinghausen, Kapitelsaal, EG
kostenfrei

Belegung: 
 (Plätze frei)
Die Veranstaltung ist bereits beendet.
Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

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