Mehr durch Zufall wurde die weit oben im Nordmeer gelegene Inselgruppe Spitzbergen 1596 auf der Suche nach einem Seeweg nördlich um Asien herum entdeckt. War das Interesse an der Region in der Folgezeit vor allem durch Wal- und Walrossfang geprägt, so kam mit Beginn des Industriezeitalters auch das Interesse an Rohstoffen wie Kohle hinzu. Die weit nördliche Lage der Inseln ließ es aber auch vermuten, dass Spitzbergen eine geeignete Ausgangsposition für die Entdeckung des Nordpols bot. Und so spielten sich um Spitzbergen herum viele Versuche ab, den noch höheren Norden zu entdecken und zu erforschen. Tragische wie auch erfolgreiche Unterfangen waren dabei und wir treffen auf große Namen wie Nansen, Amundsen, Nobile, Andrée und viele mehr. Dieser Bildervortrag bringt Ihnen Spitzbergen näher als nördlichsten Außenposten Europas und beleuchtet zugleich seine Rolle für die Polarforschung und bei der Nordpolentdeckung. Seit drei Jahrzehnten ist der Geograf Uwe Maaß dem Norden Europas verbunden. Von vielen Reisen zu unterschiedlichen Zeiten stammen die Bilder und Berichte zu seinen Vorträgen.
Anmeldungen sind ab dem 31. August 2026, 9.00 Uhr entweder online oder schriftlich in allen Geschäftsstellen möglich.
Für mehrtägige Studienreisen ist eine Anmeldung über ein separates Anmeldeformular erforderlich, das Sie auf Wunsch mit weiteren Reiseunterlagen zugeschickt bekommen.